10 Routinen für fettige Haut ohne Überpflegung

Wir kennen das Problem: Nach wenigen Stunden glänzt die T‑Zone, Make‑up rutscht und das Bad ist voller angefangener Produkte, die nichts dauerhaft verbessern.

Überpflegung bedeutet bei uns: zu viele Schritte, zu aggressive Reiniger oder ständige Wirkstoffwechsel. Das reizt und regt die Talgproduktion oft noch mehr an.

Deshalb zeigen wir einfache, umsetzbare Routinen, die im Alltag wenig Zeit brauchen. Jede Routine ist auf kaufbare Produkttypen ausgerichtet: ein sanfter Reiniger, eine leichte Gel‑Creme, ein Serum, Sonnenschutz und punktuelle Produkte als Beispiel.

Unser Fahrplan ist klar: zuerst Basis stabilisieren, dann maximal 1–2 Wirkstoffe ergänzen. Die Routinen dauern nur wenige Minuten und helfen, Balance statt Überpflege zu erreichen.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Glanz und Unreinheiten entstehen durch übermäßige Talgproduktion – weniger ist oft mehr.
  • Stabile Basisroutine vor Wirkstoff‑Mix setzen.
  • Wir empfehlen kaufbare Produkttypen statt DIY‑Rezepte.
  • Praktische Routinen für Morgen, Abend und Stress‑Tage, jeweils in wenigen Minuten.
  • Am Ende lässt sich eine minimal, ausbalanciert oder wirkstofforientierte Routine wählen.

Warum fettige Haut im Alltag nervt und was wirklich dahintersteckt

Im Alltag stört fettige Haut oft mehr als nur Glanz. T‑Zone glänzt, Make‑up setzt sich ab und das ständige Nachpudern kostet Nerven. Wir erklären kurz, worauf das hinausläuft — ohne Fachchinesisch.

A close-up view of a person’s face exhibiting oily skin, featuring a subtle sheen on the forehead and nose, reflecting natural light. The individual should be dressed in modest casual clothing, exuding a relaxed yet professional vibe. The background consists of soft, blurred natural elements, creating a serene atmosphere. The lighting is warm and inviting, capturing the nuances of the skin texture while avoiding harsh shadows. The image should evoke a sense of authenticity and relatability, perfect for an article discussing skin care routines. Incorporate a gentle bokeh effect to enhance focus on the facial features, with the brand name "Ordnungskiste" subtly suggested in the scene, maintaining an aesthetic reminiscent of Pinterest.

Typische Anzeichen

Im Gesicht fallen schnelle glänzende Stellen auf, vor allem Stirn, Nase und Kinn. Die Poren wirken groß. Mitesser und wiederkehrende Pickel sind häufige Begleiter.

Gefühl im Alltag: Wangen können spannen, während die T‑Zone nachfettet. Viele reagieren mit häufigem Waschen — das verschlimmert oft das Problem.

Der Teufelskreis

Die T‑Zone enthält mehr Talgdrüsen. Das heißt: überschüssigen talg zeigt sich zuerst dort.

Wer zu stark entfettet und das Gesicht „quietschsauber“ macht, schädigt den Schutzfilm. Die talgproduktion steigt als Ausgleich. Ergebnis: mehr Glanz und mehr Unreinheiten.

Ein unterschätzter Vorteil

Wenigstens eine gute Nachricht: öligere Haut ist oft robuster gegen Umwelteinflüsse und bildet später Falten. Ziel ist also Balance, nicht komplettes Entfetten.

Wenn wir Glanz und Unreinheiten mindern wollen, hilft ein milder Ansatz mit ausreichend Feuchtigkeit statt härterer Reiniger.

Symptom Hauptursache Praktischer Tipp
Schneller Glanz in T‑Zone Mehr Talgdrüsen an Stirn/Nase/Kinn Milde Reinigung, mattierendes Fluid punktuell
Große Poren & Mitesser Talg + abgestorbene Hautzellen Sanfte Peeling‑Routine, BHA gezielt
Wiederkehrende Pickel Verstopfte Poren, Bakterien Punktbehandlung, keine Überreinigung

Ursachen verstehen: Talg, Hormone, Stress und ungeeignete Produkte

Bevor wir Produkte wechseln, prüfen wir, was im Körper und in der Pflege schiefläuft. Nur so lässt sich die richtige Routine finden.

Übermäßige Talgproduktion und verstopfte Poren

Bei Seborrhö produzieren die talgdrüsen zu viel talg. Talg staut sich, die Hornschicht verdickt sich und Poren verstopfen leichter. Das schafft die Grundlage für Mitesser und akne‑ähnliche Entzündungen.

A close-up view of a woman with a radiant complexion experiencing oily skin, sitting at a stylish vanity adorned with natural skincare products. The foreground features her applying a lightweight, soothing cream, emphasizing her determined expression. In the middle, a gentle clutter of botanical elements—aloe vera, lavender, and chamomile—suggesting natural remedies for oily skin. The background showcases a soft, sunlit room decorated in warm earthy tones, with green plants adding freshness. The lighting is bright yet soft, casting a warm ambiance that conveys a sense of calm and self-care. The overall atmosphere is inviting and authentic, embodying a Pinterest-inspired aesthetic. Include the brand name "Ordnungskiste" subtly in the arranged products without being intrusive.

Genetik, Hormone und Medikamente

Manche Ursachen lassen sich kaum steuern. Genetik und hormonelle Schwankungen beeinflussen die talgproduktion. Auch bestimmte Medikamente können mehr talg fördern. Das hilft, realistische Erwartungen zu setzen.

Stress als Trigger

Stress erhöht entzündungsfördernde Prozesse im Körper. Das kann zu mehr talg und schnelleren Entzündungen an einzelnen Stellen führen. Stressmanagement ist also ein Teil der Strategie.

Pflegefehler im Alltag

Zu aggressive Reiniger oder komedogene Texturen in produkten verschlechtern oft den Zustand. Häufiges Produkt‑Hopping und zu viele Peelings reizen die Haut und lassen die Poren verstopfen.

„Ein milder Start mit pH‑naher Reinigung und gezielter Feuchtigkeit stabilisiert die Balance besser als Entfetten auf Teufel komm raus.“

  • Kurzes Selbst‑Check: Wo glänzt es? Wo spannt es? Welche Schritte verursachen Reiz?
  • Folge: Erst Basis stabilisieren, dann gezielte Wirkstoffe ergänzen.
Ursache Was passiert Praktische Stellschraube
Seborrhö Mehr talg, dichtere Hornschicht Milde Reinigung, BHA punktuell
Hormone/Medikamente Schwankende talgproduktion Realistische Erwartung, Hautarzt bei Bedarf
Stress Entzündungsförderung, mehr talg Stress reduzieren, einfache Routine
Pflegefehler Poren verstopfen, Reizung Nicht‑komedogene Texturen wählen

hautpflege fettige haut: Die Basisroutine für morgens und abends

Eine kompakte Basisroutine schafft Gleichgewicht und reduziert Glanz, ohne die Pflege zu überfrachten. Wir empfehlen einen kleinen, verlässlichen Ablauf, den man täglich schafft.

A serene bathroom setting featuring an elegant wooden vanity, adorned with an array of natural skincare products. In the foreground, a clean white washcloth and a glass water bottle are placed neatly next to a potted plant, symbolizing freshness and vitality. The middle layer showcases a variety of moisturizers and cleansers from the brand "Ordnungskiste," all arranged harmoniously, emphasizing their importance in a basic skincare routine. The background features soft, warm lighting streaming through a frosted window, creating a tranquil and inviting atmosphere. A minimalist mirror reflects the serene ambiance, hinting at a sense of self-care and routine. The overall mood is calm, promoting a natural and authentic aesthetic without any text or logos visible in the image.

Sanfte Reinigung mit pH‑hautnahen Waschgels oder Waschcremes

Wählen Sie eine Reinigung mit pH circa 4,5–5,5. So bleibt der Säureschutzmantel intakt und die talgproduktion regulieren sich besser.

Morgens reicht oft lauwarmes Wasser oder ein mildes Waschgel. Abends reinigen wir gründlich Make‑up und Schmutz, aber ohne auszutrocknen.

Toner / Gesichtswasser: wann sinnvoll, wann überflüssig

Ein Gesichtswasser hilft, wenn es beruhigt oder pH ausgleicht. Ist es nur „extra“ oder trocknet, kann es wegbleiben.

Feuchtigkeit ohne Fettfilm

Setzen Sie auf leichte Fluids oder Gel‑Cremes mit Glycerin oder Hyaluron. Nicht‑komedogen formulierte Texturen geben Feuchtigkeit, ohne zu beschweren.

Sonnenschutz als Pflicht

Säuren und Retinoide machen die Haut UV‑empfindlicher. Am Morgen immer einen Gel‑Creme mit LSF nutzen, z. B. ein Oil‑Control Face Sun Gel‑Creme LSF 50+ für ölige Bereiche.

Schritt Morgens Abends
Reinigung Sanftes Waschgel oder Wasser Gründliches, pH‑nahes Waschgel
Feuchtigkeit Leichtes Fluid/Gel‑Creme Feuchtigkeitsgel, ggf. Aufbau‑creme
Schutz / Extras LSF 30–50 (Gel‑Creme) Gezielte Wirkstoffe, dosiert einsetzen

Routinen, die du sofort umsetzen kannst, ohne deine Haut zu überpflegen

Kleine Gewohnheiten bringen Gleichgewicht, ohne dass du morgens ewig im Bad stehst. Wir nennen kurze, konkrete Routinen, die Glanz und Hautunreinheiten mindern, ohne zu reizen.

Die T‑Zone gezielt behandeln, ohne Wangen auszutrocknen

Konzept: nur dort klären, wo mehr talg entsteht. Auf Stirn, Nase und Kinn ein klärendes Serum oder BHA‑Produkt punktuell, Wangen mit leichtem Gel‑Creme pflegen.

A serene and inviting skincare routine scene showcasing effective tips for oily skin. In the foreground, a wooden vanity table adorned with natural skincare products like lightweight moisturizers and mattifying lotions, labeled discreetly with the brand name "Ordnungskiste." The middle ground features a soft glowing mirror reflecting a gentle, warm light that enhances the atmosphere. In the background, a potted plant adds life and freshness, symbolizing natural ingredients. The overall mood is warm and welcoming, with a Pinterest-inspired aesthetic. Use a wide-angle lens to capture the cozy setup, ensuring the lighting creates soft shadows that convey a relaxing environment. The image should be authentic, warm-toned, and free from any text or overlays.

Make‑up, Schweiß, Schmutz: gründlich entfernen, ohne „Quietschgefühl“

Option: Double‑Cleanse nur bei Bedarf — zuerst ein mildes Reinigungsöl oder Balm, dann ein pH‑nahes Waschgel.

Stoppsignal: Quietschende Haut heißt: Reinigung zu aggressiv. Wechseln statt öfter waschen.

Wenn die Haut spannt: Feuchtigkeit erhöhen

Spannung ist meist Feuchtigkeitsmangel. Mehr Feuchtigkeit (Hyaluron‑Serum oder Gel‑Creme) statt stärkerer Reinigung reduziert mehr talg als extra Waschgänge.

Minimalroutine für Stress‑Tage

Morgens: milde Reinigung, leichte Feuchtigkeit, LSF. Abends: reinigen + Feuchtigkeit. Dreischritte halten das Gleichgewicht und helfen gegen Hautunreinheiten.

  1. Wenn Glanz mittags → mattierendes Fluid, nicht mehr Reiniger.
  2. Wenn Pickel erscheinen → punktuell behandeln, Basis nicht ändern.
  3. Bei Stress → Routine vereinfachen, auf Feuchtigkeit achten.

Wirkstoffe, die bei fettiger und unreiner Haut am häufigsten funktionieren

Dieser Abschnitt fasst die effektivsten Inhaltsstoffe zusammen und sagt, wie sie praktisch angewendet werden.

A close-up of a clear glass bottle labeled "Wirkstoffe Niacinamid" elegantly arranged on a wooden countertop. Surround the bottle with small, vibrant green leaves and natural skincare products, giving a fresh and organic feel. In the background, softly blurred warm-toned elements like essential oils and small jars enhance the natural aesthetic, resembling a clean, soothing skincare routine. Use soft, diffused lighting to create a warm, inviting atmosphere that highlights the textures and clarity of the products. The composition should evoke a sense of authenticity and care, fitting for a skincare regimen for oily skin. The brand "Ordnungskiste" should subtly integrate into the design without any text or labels visible, maintaining an elegant Pinterest-inspired look.

Niacinamid: Porenoptik verfeinern und Talgglanz mildern

Niacinamid stärkt die Barriere, verfeinert Poren und kann talgproduktion regulieren. Am besten in Serum- oder Gel‑Creme‑Form, täglich morgens oder abends. Gut kombinierbar mit Feuchtigkeitsspendern.

Hyaluronsäure & Glycerin: Feuchtigkeit binden

Hyaluronsäure und glycerin geben nachhaltige feuchtigkeit. Sie stabilisieren die Haut ohne Fettfilm. Fast immer morgens und abends anwendbar.

Salicylsäure (BHA): tief in die Poren

Salicylsäure ist fettlöslich und dringt in Poren ein. Sie löst talg und hilft bei Mitessern und wiederkehrenden pickeln. Langsam starten (1–2×/Woche), um Überpflege zu vermeiden.

Retinol / Vitamin A

Retinol fördert die Erneuerung der hautzellen und verbessert das hautbild sowie Poren und Pigmentflecken. Einstieg: 2–3×/Woche, abends, immer mit guter Feuchtigkeit.

Hydroxysäuren / AHAs

AHAs glätten den teint und das Hautbild. Sie erhöhen die UV‑Empfindlichkeit, daher konsequent lsf nutzen. Nicht zu oft kombinieren.

„Weniger Wirkstoffe, gezielt eingesetzt, bringen oft mehr als viele neue Produkte.“

Problem Wirkstoff Anwendung
Glanz, große Poren Niacinamid täglich, Serum/Gel‑Creme
Spannung trotz Glanz Hyaluronsäure & Glycerin morgens + abends, als Feuchtigkeitsbasis
Mitesser / wiederkehrende Pickel Salicylsäure (BHA) 1–2×/Woche punktuell
Unruhiger Teint, Pickelmale Retinol / Vitamin A 2–3×/Woche, abends, gute Pflege

Fertige Produkte nach Preisklasse: passende Lösungen für jedes Budget

Wir ordnen bewährte, kaufbare Produkte nach Preisniveau. So sehen Sie schnell, was in der Praxis wirkt und was optional ist.

A beautifully arranged flat lay showcasing various skincare products specifically designed for oily skin. In the foreground, emphasize a selection of items from the brand "Ordnungskiste," including cleansers, toners, and moisturizers, elegantly displayed with their labels facing up. In the middle, include an assortment of light, airy textures like creams and gels in beautiful, minimalist packaging, reflecting diverse price ranges. The background features a soft, warm color palette of pastel blues and creams, creating an inviting and calming atmosphere. Use natural lighting to enhance the products' textures, casting gentle shadows that emphasize their features. The overall look should feel authentic and curated, embodying a Pinterest aesthetic while avoiding any text or branding overlays.

Low Budget

Basis: pH‑mildes Reinigungsgel, mattierendes Fluid und ein leichter Sonnenschutz mit gutem Finish.
Diese Kombination reicht oft, um Glanz zu mindern und die Poren nicht weiter zu reizen.

Mid Budget

Upgrade: ein serum mit Niacinamid oder ein punktuelles BHA‑Produkt plus eine ausgleichende gelcreme.
Praktisch sind konzentrierte Wirkstoffe für Porenoptik und weniger Glanz.

High Budget

Wer mehr Komfort will, wählt kombinierte Texturen und Barrierestärkende Formeln.
Solche produkte bieten oft angenehmeres Finish und bessere Kombinierbarkeit mit Make‑up. Das ist ein Vorteil, kein Muss.

Vorteile und Nachteile der Produkttypen

Typ Vorteile Nachteile
Gel leicht, mattierend kann bei sehr trockenen Stellen zu wenig sein
Creme komfortabel, pflegend kann beschweren
Serum/Fluid konzentriert bzw. gutes Finish Serum braucht ergänzende Feuchtigkeit

Typische Einsatzbereiche

Für die t-zone eher mattierende Texturen oder punktuelle BHA‑Behandlung.
Wangen behandeln wir mit leichter Feuchtigkeit. Für unterwegs sind stick oder lotion praktisch; Gel‑Creme mit LSF eignet sich als täglicher Sonnenschutz (z. B. Oil‑Control‑Typen).

Mehr zu Morgenroutinen finden Sie in unserer praktischen Anleitung: einfache Morgenroutine.
Zum Thema Feuchtigkeit und Serum‑Wahl empfehlen wir den Testbericht zum Hyaluron‑Serum: Hyaluron‑Serum‑Vergleich.

Kaufkriterien, damit Produkte im Alltag wirklich funktionieren

Mit klaren Kriterien finden Sie schnell Formeln, die im Alltag wirklich funktionieren. Wir geben konkrete Hinweise, damit die Auswahl im Bad, der Sporttasche oder auf Reisen gelingt.

A visually appealing composition featuring various skincare products tailored for oily skin, arranged artfully on a natural wooden surface. In the foreground, a set of elegantly designed bottles and jars labeled with the brand name "Ordnungskiste," showcasing rich textures and colors. The middle layer includes an open notepad with handwritten notes on purchasing criteria for effective skincare products, surrounded by gentle greenery like small potted plants and cotton pads. The background features a soft, blurred interior of a well-lit bathroom, with warm, inviting colors and a cozy atmosphere created by natural light filtering through a nearby window. The overall mood is professional yet approachable, embodying authenticity and a Pinterest-worthy aesthetic.

Nicht‑komedogen & mild: Deklarationen verstehen

Achten Sie auf das Label nicht‑komedogen. Es signalisiert: geringeres Risiko für verstopfte Poren. Bei Misch- oder öliger Zone ist das ein praktisches Kaufkriterium.

Mild“ heißt: pH‑nah zur reinigung, wenig reizende Alkohole oder Duftstoffe. Das schützt den Schutzfilm und verhindert, dass die talgdrüsen überreagieren.

Textur & Finish: mattieren ohne auszutrocknen

Wählen Sie leichte Gel‑Cremes oder Fluids. Sie reduzieren glanz, liefern aber feuchtigkeit.

Ein mattierendes finish darf nicht klebrig sein. Test: kleine Menge auf Handrücken prüfen — bleibt die Haut gespannt? Dann besser weiter suchen.

Größe, Ergiebigkeit & Verpackung

Pumpspender sind hygienisch. Tuben eignen sich für die sporttasche und für reisen. Kleinere Größen probieren Sie zuerst.

Achten Sie auf ergiebigkeit: teure Seren können sparsamer sein als große Tiegel, die lange offenstehen.

Kombinierbarkeit: wirkstoffe zusammen oder trennen?

Hydratoren (Hyaluron, Glycerin) passen fast immer zusammen. Säuren und Retinoide sollten Sie oft zeitlich trennen (abwechselnd). Bei Unsicherheit: anfangs einzeln einführen.

„Ein praktisches Produkt ist nicht nur wirksam, sondern lässt sich täglich anwenden.“

Kriterium Praxis‑Tipp Warum wichtig
Nicht‑komedogen Bevorzugen bei Neigung zu Unreinheiten Reduziert Risiko für verstopfte Poren
pH‑nahe, mild Keine starken Alkohole oder Duftstoffe Hält Gleichgewicht und Barriere stabil
Verpackung & Größe Pumpe für Bad, Tube für Sporttasche Ermöglicht regelmäßige Anwendung
Kombinierbarkeit Säuren/Retinol trennen, Hydratoren kombinieren Vermeidet Reiz und erhöht Wirkung

Mini‑Checkliste: Passt das Produkt zu meinem Gefühl (Spannen vs. Glanz)? Passt es zu meinem Zeitplan? Passen die Wirkstoff‑Tage? Für konkrete Produktideen schauen wir auch auf bewährte Empfehlungen wie in dieser Übersicht: Essentials für ölige Zonen.

Fazit

Praktisch: Weniger Produkte, klarere Ziele und ein Plan für die nächsten vier Wochen. Basis stabilisieren, dann gezielt maximal einen Wirkstoff hinzufügen. So regulieren Sie die talgproduktion ohne Überpflegung.

Entscheidungshilfe (kurz):

  • Minimalroutine – wenig Zeit, empfindlicher Teint: Reinigung, Feuchtigkeit, LSF.
  • Ausgleich‑Routine – Glanz + einzelne Unreinheiten: plus Niacinamid oder mattierendes Fluid.
  • Wirkstoff‑Routine – Mitesser/akne: zusätzlich BHA oder Retinol, langsam einführen.

Alltagstipps: Weniger zucker, mehr obst und gemüse, ausreichend wasser (ca. 1,5 l/Tag), Stress reduzieren. Hormonelle Phasen bei frauen können Anpassungen nötig machen.

FAQs

Wie lange testen? 2–4 Wochen pro Neuerung.

Sonnenschutz? Unbedingt bei Säuren/Retinol.

Ernährung wichtig? Ja — weniger Zucker, mehr Gemüse hilft dem Teint.

Konkreter nächster Schritt: Heute festlegen: 3 Basisprodukte + optional 1 Wirkstoff. Für praktische Produktideen sehen Sie unsere Empfehlungen bei Pflege für ölige Zonen und weiterführende Ursachen & Methoden auf KosmetikstudioExpert.

FAQ

Wie erkenne ich, ob meine Haut wirklich zu viel Talg produziert?

Sichtbare Anzeichen sind langanhaltender Glanz, besonders in der T‑Zone, weitere sichtbare Poren, häufige Mitesser und wiederkehrende Pickel. Ein einfacher Test: Nach dem Waschen ohne Pflege etwa eine Stunde warten — bleibt die Haut schnell glänzend oder bildet sich ein Fettfilm, spricht das für erhöhte Talgproduktion.

Führt häufiges Waschen zu weniger Pickeln?

Nein. Zu häufiges oder aggressives Reinigen entfernt den natürlichen Schutzfilm und kann die Haut zu mehr Talgproduktion anregen. Besser sind zwei milde Reinigungen täglich, pH‑nahe Produkte und kein „Quietschgefühl“ nach dem Abspülen.

Welche Wirkstoffe helfen kurzfristig gegen Glanz und langfristig gegen Poren?

Kurzfristig mattieren leichte Silikonfreie oder mattierende Fluids und Puder. Langfristig wirken Niacinamid zur Verfeinerung der Poren und Salicylsäure (BHA), weil sie Talg in den Poren lösen und Entzündungen reduzieren.

Brauche ich trotz fettigem Teint noch Feuchtigkeit?

Ja. Fettiger Teint kann trotzdem dehydriert sein. Leichte Gel‑Cremes oder Fluids mit Hyaluronsäure und Glycerin spenden Feuchtigkeit, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen, und stabilisieren die Barriere.

Wie oft sollte ich Peelings oder Säuren anwenden?

Das hängt von Produktkonzentration und Hauttoleranz ab. Einmal bis zweimal pro Woche ist ein realistischer Startpunkt für AHAs oder BHAs. Bei regelmäßiger Anwendung langsam steigern und immer Sonnenschutz verwenden, da die Haut lichtempfindlicher wird.

Kann Ernährung das Hautbild beeinflussen?

Ja. Stark zuckerhaltige Nahrung kann Entzündungen fördern und die Talgproduktion steigern. Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, Obst und ausreichender Flüssigkeitszufuhr unterstützt ein stabileres Hautbild.

Welche Fehler bei Produkten sollte ich vermeiden?

Vermeide komedogene Öle und sehr dicke Cremetexturen, aggressive Tenside sowie das Vermischen zu vieler Wirkstoffe ohne Plan. Achte auf „nicht-komedogen“ und auf milde Reinigung, um die Barriere zu bewahren.

Wann ist medizinische Hilfe sinnvoll?

Bei stark entzündlicher Akne, vermehrten Zysten oder wenn rezeptfreie Maßnahmen keine sichtbare Besserung bringen, ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll. Ärztliche Therapien können hormonelle oder medikamentöse Ursachen behandeln.

Wie integriere ich Sonnenschutz, wenn ich Retinol oder Säuren nutze?

Täglich einbreitenden Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 wählen. Abends Retinol oder Säuren anwenden und morgens konsequent Lichtschutz auftragen, um Pigmentierungen und Irritationen zu vermeiden.

Welche Minimalroutine empfehlen wir für stressige Tage?

Reinigen mit einem milden Gel, ein leichtes Feuchtigkeitsfluid mit Hyaluron und morgens ein mattierender Sonnenschutz oder Fluid mit LSF. Diese drei Schritte genügen, um Balance zu halten ohne Überpflegung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert